75 Jahre


 

Schwimm-Club "Aegir" Essen
gegründet 1908 e.V.


Vereinsgeschichte


Der Anfang


Zu Beginn dieses Jahrhunderts fanden sich einige gleichgesinnte junge Leute aus Essen-West zusammen, um mit Knotenstock und Ränzel die Heimat kennen zu lernen. Das Wasser hatte es ihnen angetan. Schwimmen wurde ihnen so zur Leidenschaft, dass sie beschlossen, diesen schönen Sport vereinsmäßig zu betreiben.

In einem Lokal, weit vor den Toren der Stadt, dem sogenannten "Frohnhauser-Ende", war der Verein von den Gründern aus der Taufe gehoben worden. Der Verein nannte sich

"Schwimm-Club Essen-West 1908".

Als Vereinssymbol wählte man ein Wappen in den Farben Blau-Weiß-Gelb, umrahmt von einem Rettungsring, welches auch heute noch gilt.

Wöchentlich ein- bis zweimal gingen die Vereinsmitglieder geschlossen zur Badeanstalt in der Steeler Straße und vervollkommneten unter sachkundiger Anleitung einiger Mitglieder ihre schwimmerischen Fähigkeiten. Im Sommer wurden dann die erworbenen Kenntnisse im offenen Wasser erprobt. Man wanderte zur Ruhr nach Rellinghausen und vergnügte sich dort mit Schwimmen und Ballspielen.

Es war ein ungewohntes Bild, in aller Öffentlichkeit zu schwimmen. Bezeichnend für die Einstellung der damaligen Zeit zum Schwimmsport war es, dass eines Tages in einer Essener Zeitung ein Artikel stand, in Rellinghausen triebe sich auf den Ruhrwiesen sonntags eine Anzahl junger Burschen umher, die nur mit einer Badehose bekleidet seien; die Polizei möge dort einmal nach dem Rechten sehen.

Dort in Rellinghausen fand auch das erste interne Schwimmfest statt. Allerdings war die Sache noch recht primitiv. Man schwamm von Kilometerstein zu Kilometerstein, die Zeitnehmer liefen mit der Taschenuhr in der Hand nebenher.

War es mit dem Schwimmen im Freien vorbei, wurde wieder fleißig gewandert. Später ging man dazu über, zum "Entenfang" nach Duisburg-Wedau zu wandern und dort zu schwimmen.

Nach kurzem Bestehen des neuen Vereins schloß man sich dem Deutschen Schwimmverband an, der das Schwimmen auf sportlicher Grundlage betrieb. Hermann Falteich übernahm die technische Leitung des Vereins und brachte ihn schon in den ersten Jahren seines Bestehens zu großen sportlichen Erfolgen. Vom ersten Schwimmfest, auf dem der junge Verein startete, einem Internationalen Schwimmfest in Krefeld im Jahre 1908, brachte man einen 1. Preis im Brustschwimmen, einen 1. Preis im Seiteschwimmen und je einen 2. und 3. Preis im Rücken- und Kraulschwimmen mit nach Hause. Dabei muß man bedenken, dass der junge Verein noch nicht einmal eine eigene Übungsstunde hatte. Erfolg reihte sich an Erfolg, und es gab kein Schwimmfest in Westdeutschland, bei dem der "Schwimm-Club Essen-West 1908" nicht hervorragend abschnitt.

Am 30. April 1911 veranstaltete der junge Verein selbst das erste internationale Schwimmfest in der Badeanstalt an der Steeler Straße. Bei diesem Fest sollten auch Damen schwimmen. Da bis dahin in Essen noch nie Damen öffentlich gestartet waren, wurde dies auch jetzt von der Essener Stadtverwaltung wegen Gefährdung der Sittlichkeit verboten.

Im Juli 1912 fuhren unsere Mitglieder Karl Gring, Wilhelm Dohmann und Fritz Schäfer zu den Deutschen Schwimmeisterschaften nach Hamburg. Karl Gring konnte hier den 2. Platz im Rückenschwimmen belegen.
Der größte Erfolg der Vorkriegsjahre wurde bei einem internationalen Schwimmfest in Köln errungen, wo es gelang, in einer Bruststaffel die besten Mannschaften, Magdeburg 1896 und den Brüsseler Schwimmverein, zu schlagen.

Sie hatten sich in Köln für einen Leistungsvergleich getroffen und wurden dabei überraschend von dem jungen Essener Verein nach härtestem Kampfe nieder gerungen.

 


Das Friedrichsbad, so sah es bis zur Zerstörung im 2. Weltkrieg aus

Im Jahre 1912 wurde das Friedrichsbad, eine Stiftung der Familie Krupp, eröffnet. Im neuen Friedrichsbad erhielt der "Schwimm-Club Essen-West 1908" nun endlich seine eigene Übungsstunde. Ein gewaltiger Aufschwung, besonders in der Mitgliederzahl setzte ein.

An der Eröffnung des Stadions in Berlin nahmen wir mit unserer 1913 eingeweihten Standarte teil. Voller Stolz sahen die Essen-Wester, dass sämtliche Abordnungen des Deutschen Schwimmverbandes hinter dieser einzig vorhandenen Fahne am Kaiser vorbei ins Stadion marschierten. Diese Standarte ist als wohlgelungenes Symbol erhalten geblieben.

Im Jahre 1914 wurde das erste größere Schwimmfest im jungen Friedrichsbad veranstaltet. Hierzu stiftete die Familie Krupp einen wertvollen Silberpokal - kurz Krupp-Pokal genannt - der bis 1937 als einziger Wanderpreis für Einzelkämpfe innerhalb des Deutschen Schwimmverbandes ausgetragen wurde. Er verzeichnete die damals besten deutschen Schwimmer als Sieger.

Es verdient erwähnt zu werden, dass unser Verein vor dem ersten Weltkrieg eine der besten Brust- und Lagenstaffeln Westdeutschlands hatte, wobei nicht vergessen werden darf, dass auch schon Wasserball gespielt wurde.

Kriegszeit

Bei Ausbruch des 1. Weltkrieges wurden gleich 40 Mitglieder zum Wehrdienst eingezogen. Das Friedrichsbad wurde im 2. Kriegsjahr geschlossen. Wer noch daheim und nicht Soldat war, mußte im Bad an der Steeler Straße die Übungsstunden besuchen, und als auch dieses Bad geschlossen wurde, war wiederum der "Entenfang" in Duisburg-Wedau die einzige Übungsstätte.
In dieser Zeit waren es der 1. Vorsitzende Wh. Schillings mit seinem sportlichen Leiter Franz Schneider, die den Verein zusammen hielten. Im Jahre 1919 konnte der "Schwimm-Club Essen-West 1908" die Vereinsarbeit wieder aufnehmen. Eine Anzahl der Besten war allerdings im Kriege gefallen. Ihnen wurde in der großer Empfangshalle des Friedrichsbades eine Gedenktafel errichtet, die am 17. September 1922 während einer eindrucksvollen Feier enthüllt wurde.

Wir schwimmen weiter

Am 8. Februar 1919 fand die erste Mitgliederversammlung nach dem Kriege bei "Pottgiesser" statt. Zu dem Zeitpunkt war der Mitgliederbestand auf 125 zurückgegangen. Doch Begeisterung und Zusammenhalt waren geblieben und bildeten in den folgenden Jahren die Grundlage für eine ungewöhnliche Regsamkeit auf allen Gebieten. Im August des gleichen Jahres wurde das 1. Nationale Schwimmfest nach dem Kriege mit großem Erfolg durchgeführt.

Im November 1919 fand ein Schwimmfest in Ruhrort statt, zu welchem der Club für den Wanderpreis, auf den er seit 1909 Anwartschaft hatte, gemeldet war. Aber am Tage des Schwimmfestes streikten sämtliche Verkehrsunternehmen. Die Staffelmannschaft und einige Schlachtenbummler machten sich darauf kurzentschlossen zu Fuß auf, stapften stundenlang durch tiefen Schnee nach Duisburg-Ruhrort, holten den ersten Preis und gingen dann wieder zu Fuß nach Essen zurück. Ein Beispiel dafür, welche Begeisterung die Schwimmer beseelte.

Im Jahre 1920 konnte durch die starke Zunahme der jugendlichen Mitglieder ein zweiter Übungsabend im Friedrichsbad belegt werden, und 1921 wurde nach Verhandlungen mit der Gesellschaft "Heimaterde" in deren Freibad montags ein weiterer Übungsabend eingerichtet.

Schwimmerisch hatte man in der Zeit nach der Inflation weiterhin schöne Erfolge in Einzel- und Staffelwettbewerben errungen. In der Ruhrstaffel über 20 km wurde der Schwimm-Club Essen-West 1908 einmal Erster und fast immer Zweiter.

Fritz Höhner, Willi Offermann, Hermann Gockel, August Lapschies und aus unserer Jugendmannschaft Willi Märkel, Fritz Meyer, Günter Reiferscheidt, Helmut Hirschmann, Karl Niederprüm, Ede und Gustav Mikat, Fritz Willach u. a. hatten sich in dieser Zeit in den Vordergrund geschoben und waren die erfolgreichsten Verteidiger der Farben des Clubs geworden. Das Jugendspringen in Iserlohn sah Fritz Meyer als Sieger und Westdeutscher Meister im Streckentauchen wurde Willi Offermann.

Am 3. Juni 1926 beschloß eine außerordentliche Mitgliederversammlung, dem Schwimm-Club Essen-West 1908 den Namen "Aegir Essen" e. V. gegr. 1908 zu geben.

Eine ausgesprochene Flaute bescherte das Jahr 1932 dem Verein. Durch die allseitige Erwerbslosigkeit, von der die Bevölkerung in Essen-West in hohem Maße betroffen war, wurde auch das sportliche Leben "Aegirs" in Mitleidenschaft gezogen. So konnte wegen fehlender Mittel von der gerade eingerichteten Übungsstunde im Freibad Brandsmühle kein Gebrauch gemacht werden. Es fehlte an Geld für Veranstaltungen, weil die Vereinsleitung die Unterstützung in Not geratener Mitglieder vorzog. Hinzu kam ferner, dass die politischen Gegensätze der damaligen Zeit ebenfalls das Vereinsklima trübten.

Im Dezember 1933 konnte der Verein trotz dieser durch die Zeit bedingten Schwierigkeiten sein 25jähriges Bestehen in einer Jubiläumsfeier in der Kronenberger-Bierhalle begehen.
Erst 1937 nach eingetretener Beruhigung und Besserung der gesamten Verhältnisse konnte im Friedrichsbad wieder ein Nationales Schwimmfest durchgeführt werden, an dem viele Deutsche Meisterinnen und Meister teilnahmen.

Der Anlaß dieses Schwimmfestes war das 25jährige Bestehen des Friedrichsbades.
Insbesondere in den Jahren 1935 -1939 waren eine Reihe schöner Erfolge zu verbuchen. So zum Beispiel beim Kreisfest 1937 zur Einweihung eines Freibades in Essen-Kupferdreh, bei dem Theo Kumpmann über 100m Kraul im 1:05,0 min. Meister wurde.

Im Juli 1938 gelang es auch, den Baldeneysee-Schild, einen heißumstrittenen Wanderpreis für die Langstreckenprüfung "Quer durch den Baldeneysee" zum dritten Male nacheinander und damit endgültig zu gewinnen. Der See wurde an seiner breitesten Stelle, Strecke etwa 600m, in Höhe des Strandbades durchschwommen. Jede Mannschaft startete mit 10 Schwimmern.

Als einziger Kreisverein startete die Wasserballmannschaft in der damaligen Gau-Liga. Bei den Kreismeisterschaften wurden vier Nachwuchsschwimmer "Aegirs" Kreissieger, und zwar Wilh. Dohmann jun., Gustav Kuhnke, Theo Kumpmann und Herbert Kerstin. Gustaf Kuhnke war mehrmals Gebietsmeister, und bei den deutschen Jugendmeisterschaften in August 1936 in Frankfurt gelang es ihm sogar, einen achtbaren vierten Platz und im Jahre darauf einen 2. Platz zu erringen. Gustav Kuhnke war eines der großen Talente in Schwimmsport und einer der besten Schwimmer, den "Aegir" herausgebracht hatte. Bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften in Leipzig schwamm er die 100 m Brust in 1:10,0, eine Zeit die ihn nur 0,5 sek. vom damals gültigen Weltrekord trennte.

Von den Nachwuchsschwimmern dieser Zeit waren es weiterhin Günter Schnurpfeil, Robert Hotten, Hans Geene, Hermann Baer, Hansi Dülks, Alfred Keller, Alfred Veith, Reinhold Schleifenbaum, Günther Rosenau, Dieter Selzer, Karl Skeb, Paul-Arthur und Willy Kirschbaum u. a., die unter ihren Betreuern Otto Buschmann und Willi Reitmeier die Farben "Aegirs" erfolgreich vertraten. Drei komplette Zehnermannschaften standen zur Verfügung, es war also gute Breitenarbeit geleistet worden.

Zweiter Weltkrieg

In einer Zeit sportlicher und friedlicher Aufbauarbeit mit der man einen gewissen Leistungsstand erreicht hatte und "Aegir" verheißungsvoll in die Zukunft schauen konnte, brach Ende August 1939 der 2. Weltkrieg aus. Viele Mitglieder, voran der 1 . Vorsitzende wurden einberufen und die sportliche Arbeit trat immer mehr in den Hintergrund. Die Clubarbeit wurde von den Zurückgebliebenen und der Jugend erledigt. Die Clubzeitung wurde seltener und dann bald ganz eingestellt. Mit zunehmenden Bombenangriffen wurde der Sportbetrieb immer schwieriger. Oft ging es bei einem Alarm von der Halle aus in Badehose mit den Kleidern auf dem Arm in die im Keller gelegenen Brauseräume. Zeitweise waren die Badeanstalten ganz geschlossen.

Zu neuem Leben

Als der Krieg 1945 beendet war, stand die Ruine des Friedrichsbades einsam inmitten eines Trümmerfeldes. Langsam nur sammelten sich die Getreuen wieder um die Blau-Weiß-Gelben Farben. Erst am 3. Februar 1946 konnte die erste ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden, zu der W. Tschirner, der damalige Vereinsführer, 20 Mitglieder begrüßen konnte. Da ein Sportbetrieb durch die von der Militärregierung herausgegebenen Richtlinien noch nicht möglich war, beschloß man, in regelmäßigen Zusammenkünften die Vereinsarbeit wieder aufleben zu lassen.

Dem Antrag einer Reihe von Frauen des früheren Damen-Schwimmvereins 1 91 2, innerhalb "Aegirs" eine Damenriege zu gründen, um ihnen Gelegenheit zur Betätigung zu geben, wurde entsprochen, und somit hatte der SC "Aegir" eine Damenabteilung.

Unter Führung von Erna Olbrich waren es Ella Schoppen, Gerda Merkel, Elly Willach, Grete Nordmann, Grete Rekittke u. a., die den Stamm dieser Damenabteilung bildeten. Teils waren es Ehefrauen der "Aegiraner", teils solche, die es noch werden wollten. Sie wollten auch schwimmen, eine Angelegenheit, die damals allgemein als noch nicht salonfähig angesehen wurde.

Von Mitte 1945 bis 1946 wurde bei befreundeten Vereinen in Gelsenkirchen, Gladbeck und Duisburg trainiert. Als dann das Altenessener Hallenbad wieder seine Pforten öffnete, war es möglich, dort wieder einen Übungsbetrieb in Gang zu bringen. Aber die räumlich zu weit abgelegene Halle und die Teilung der Übungsstunden mit anderen Vereinen blieb ein Behelf. Was lag näher, als den Wiederaufbau des Friedrichsbades mit allen Mitteln zu betreiben, wobei "Aegiraner", vom Jüngsten bis zum Ältesten und ebenso die Schwimmer van Waspo 1912 sich aktiv beteiligten. Der neue Betriebsleiter der Städtischen Bäder setzte unsere Vorstellungen durch, dass das Schwimmbecken von ehemals 23,48 m auf die sportlich notwendige wettkampffähige Länge von 25 m gebracht wurde.

Am 23. Juli 1949 war es dann so weit. In einer der Bedeutung des Tages entsprechenden und von "Aegir" durchgeführten Eröffnungsveranstaltung wurde das wiedererstandene Friedrichsbad seinem Zweck erneut zugeführt.

In einer von fast 1 200 Menschen besuchten, polizeilich gesperrten Halle, in einem Hexenkessel ohnegleichen gelang es der Vereinsmannschaft "Aegirs", die Auswahl sämtlicher Essener Vereine zu schlagen.

Das Freibad

Am 4. November 1951 beschloß eine außerordentliche Mitgliederversammlung den Bau eines Freibades.

Der beständige Wunsch der Mitglieder, zielstrebige Verhandlungen und der persönliche Einsatz und die Beharrlichkeit des langjährigen 1. Vorsitzenden Willi Tschirner führten schließlich zum ersehnten Ziel.

Zum 1. Januar 1954 konnte ein 30-jähriger Pachtvertrag mit dem Mülheimer Bergwerksverein über ein 20.000 qm großes Gelände an der Nöggerathstraße in Essen-West abgeschlossen werden. Mit den Entwurfsarbeiten wurde begonnen und auf dem Freibadgelände im freiwilligen Arbeitseinsatz Außergewöhnliches geschaffen. Die Bauarbeiten für das Lehr- und Nichtschwimmerbecken in einer Größe von 25 x 50 m waren einem Unternehmer übertragen worden. Begleitet durch die Selbsthilfe der Mitglieder vollzog sich der Aushub, die Verschalung, die Verlegung der Drainagen, die Kies- und Aschebetonfüllungen bis schließlich im Juli 1955 das Schwimmbecken fertiggestellt wurde.

Die Einzäunung des Geländes, Pappelanpflanzungen und der Bau eines Vereinsheimes waren Eigenleistungen, die in zahlreichen Arbeitsstunden erbracht wurden.

Bis Ende 1955 waren durch Eigenmittel, eigene und Unternehmerleistungen, Sach- und Geldspenden ohne den Grundstückswert DM 108.000,- investiert worden.

In der Folge wurde dieses Licht- und Luftbad das stete Wochenendziel so mancher Aegiraner. Die Pflege der Anlage verlangte dauernden Einsatz; jedoch kam dabei die Geselligkeit nicht zu kurz.

Die fünfziger Jahre

Mit dem neuen Friedrichsbad hatten wir unsere "alte" Übungsstätte an traditioneller Stelle wiedererhalten. Waren wir bis dahin auch nicht müßig gewesen, so konnte doch jetzt, da wir gewissermaßen wieder "zu Hause" waren, an einem planmäßigen Aufbau der Jugend- und Wettkampfmannschaften gedacht werden. Die Jugend fand wieder zahlreich den Weg zu Aegir. Die Ausbildung unserer Schwimmer zeigte im weiteren Verlauf eine gleichmäßige Aufwärtsentwicklung. Unter der technischen Leitung von Theo Kumpmann, unterstützt von Hansi Dülks, hatte sich eine Gemeinschaft von ca. 2 Dutzend jungen Menschen zusammengefunden, die auch privat gute freundschaftliche Verbindungen hielten.

Bei den Stadtjugendbestenkämpfen 1954 gewannen wir den Wanderpreis der männlichen Jugend endgültig und waren durch den Gesamtsieg bester Essener Schwimmverein. Ebenfalls 1954 wurde unsere Jugendmannschaft im Wettkampf um die Leistungsurkunde des Deutschen Schwimmverbandes vierte von allen Mannschaften im Bundesgebiet.

Es ist aber zu erkennen, dass die Bruststrecken gegenüber den anderen Leistungen stark hervorstechen. Das Brustschwimmen ist zu einer Domäne Aegirs geworden. Diese Stärke Aegirs trug schon bald ihre wohlverdienten Früchte. Bei Westdeutschen Meisterschaften gelang es unseren Brustschwimmern auf Medaillenränge zu schwimmen. Welch sportlichen Wert diese geschwommenen Zeiten hatten, sollte die Zukunft zeigen. Immerhin sollte es 22 Jahre dauern, bis Schwimmer aus den eigenen Reihen diese Marken überbieten konnten.

Bei den Westdeutschen Meisterschaften 1956 im Friedrichsbad erreichte Jürgen Zimmermann über 100 m Brust 1:15,0 min. Dies bedeutete Deutsche Rekordzeit. (Zuvor geschwommene bessere Zeiten in dieser Disziplin waren möglich, weil bis dahin beliebig viele Tauchzüge auf der Strecke erlaubt waren.). Leider hatte dieser Rekord nicht lange Bestand, denn am gleichen Tage wurde diese Zeit an anderer Stätte unterboten.

Für den Schwimm-Club herausragend war Dieter Buchbinder, genannt "Ike", der in den Jahren 1956 bis 1958 die Vereinsbestenzeiten über 100 m (1:02,9 min), 200 m (2:24,3 min) und 400 m Kraul (5:12,9 min) aufstellte.

Gute Kontakte wurden in diesen Jahren zu den Schwimmvereinen Gronau und Stolberg entwickelt, die zum Teil bis zum heutigen Tage erhalten geblieben sind.

Die Höhepunkte der schwimmsportlichen Erfolge waren in den Jahren 1956 bis 1958 erreicht. Der Name Aegirs hatte im gesamten westdeutschen Raum einen guten Klang. Zu dieser Zeit waren wir in den Zehnbestenlisten des DSV zu finden. Einzelschwimmer sowie Staffeln waren bei den Veranstaltungen des WSV und des DSV beteiligt.

Fast die gesamte Mannschaft spielte gleichzeitig mit ebenso gutem Erfolg Wasserball.

Eine Leistungssteigerung im Schwimmen war zum Ausklang der fünfziger Jahre nicht mehr zu verzeichnen. Sicherlich war ein Grund in den geburtsschwachen Jahrgängen aus den letzten Kriegsjahren und den ersten Nachkriegsjahren zu suchen. Zum an deren war die bisherige Leistungsgruppe dem jugendichen Alter entwachsen. Beruf, Studium oder Bundeswehr kamen zu ihrem Recht. Zwar wurden weiterhin die traditionellen Wettkämpfe auf Stadt- und Bezirksebene bestritten, jedoch hatte Aegir die dominierende Rolle verloren.

Unsere Damen legten ihren Ehrgeiz und ihr Können in die Gestaltung des Synchronschwimmens und des Wasserballetts. Diese Gruppe hatte mit ihren Darbietungen schon viel Beifall und manche Einladung erhalten. Der männlichen Jugend diente sie als Vorbild für die Bildung eines Balletts auf humoristischer Grundlage. Unter dem Namen "Chikago-Water-Plantschers" gab es im Friedrichsbad zum Jahresausklang nun schon etliche Jahre eine wohlgelungene Show, die ein Beweis war, wie sehr doch die fröhliche Seite des Lebens - abseits von aller Rekordsucht -auch bei unserer Jugend noch eine gute Resonanz hatte. Dies war und ist von jeher eine besondere Stärke Aegirs.

50-jähriges Bestehen

Im Oktober 1958 beging der Schwimm-Club "Aegir" sein 50 jähriges Bestehen. Am Sonnabend, dem 18. Oktober hatte "Aegir" zu einem Jubiläumsschwimmfest ins Hauptbad Steeler Straße eingeladen. Essens gute Schwimmstube, im Juli des gleichen Jahres neu erbaut, war erstmals ausverkauft.

600 begeisterte Zuschauer sahen spannende Wettkämpfe. Westdeutsche Spitzenklasse war am Start: Essen 06, Düsseldorf 09, Hamborn 38, Gladbeck 13 und Blau-Weiß Bochum.

Trotz prächtiger Leistungen war dieser Vergleich nicht zu gewinnen, der Gastgeber hielt sich bescheiden im hinteren Drittel.

"De Meeuven" aus Amsterdam, 25 junge Damen, bereicherten das Programm mit kostümfreudigen Kunstschwimmvorführungen. Die Darbietungen der Rheydter und Kölner Springer wirkten ohne Wettkampflast ungezwungen, und die Zuschauer sahen mitunter bessere Sprünge als bei den Meisterschaften. Das abschließende Wasserballspiel gewann der ehemalige Deutsche Wasserballmeister "Rote Erde Hamm" mit 6:4 Toren gegen den amtierenden Deutschen Meister "SV Duisburg 98".

Am Sonntag, dem 19. Oktober 1958 wurde - 13 Jahre nach Kriegsende - mit einer Kranzniederlegung der gefallenen und vermißten Vereinsmitglieder gedacht. Vierzehn Tage später traf sich die "Aegirfamilie" zum großen Festball in den Räumen der "Casanova".

Unermüdliche Mitglieder des Schwimm-Clubs hatten mit viel Feiß, Spürsinn und Liebe zahlreiche sportliche und andere Fakten der ersten 50 Jahre zusammengetragenund in ansprechender Form in einer Festschrift dargelegt.

Unser größter Wunsch, das Freibad an der Nöggerathstraße zum Jubiläum vollendet zu sehen, hatte sich nicht erfüllt. Es sollte noch weitere 10 Jahre dauern, bis das Freibad West unseren Schwimmern und der übrigen Bevölkerung erstmals zur Verfügung stand.

Die sechziger Jahre

Auf schwimmsportlichem Sektor meldeten wir uns im Jahre 1962 mit einer neugebildeten Mannschaft wieder. Die Jugendlichen schwammen im Rahmen des Mannschaftswettbewerbes "MWJ" sog. Schwellstaffeln (100 m -100 m - 200 m - 200 m -100 m - 100 m) über die Kraul- und Bruststrecken sowie 4 x 100 m - Staffeln in den Disziplinen Rücken, Delphin und Lagen. Unsere MWJ-Mannschaft erreichte nach vierjährigem Aufbau 1966 ihren Höhepunkt mit einem 2. Platz auf Bezirksebene hinter Essen 06.


Der Durchgang zur Deutschen Mannschschaftsmeisterschaft im März 1965 sah zwei Herren- und eine Damenmannschaft mit je vier Teilnehmern pro Disziplin am Start, in Erinnerung gerufen seien Wettkämpfe wie das Hugo-Grewatsch-Gedächtnisschwimmen oder verschiedene Clubkämpfe, bei denen wir unsere mannschaftliche Geschlossenheit demonstrieren konnten.

Die begonnene sportliche Entwicklung wurde durch den unerwarteten Tod unseres langjährigen Sportlichen Leiters und verantwortlichen Trainers, Theo Kumpmann, jäh unterbrochen. Für Aegir war sein plötzlicher Tod im Januar 1966, im blühenden Alter von 43 Jahren, ein schmerzlicher Verlust, bedeutete doch ein großer Teil seines Lebens aktive Mitgliedschaft im Schwimm-Club.

Wie wichtig der beständige Kontakt zu wenigen Bezugspersonen für die Aufbauarbeit und Weiterentwicklung einer Mannschaft ist, zeigten die nächsten Jahre. Mehrfache Wechsel im Vorstand und in der Technischen Leitung führten den Schwimm-Club auf einen bis dahin nicht gekannten Tiefpunkt. Diese Misere wurde durch den Verlust unserer Übungsstätte noch verstärkt. Das Friedrichsbad wurde einer Generalüberholung und Modernisierung unterzogen. Diese "Kur" dauerte 2 Jahre, 1967 bis 1969. Während dieser Zeit mußten wir uns mit dem Lehrschwimmbecken Holsterhausen als Trainingsstätte begnügen.

Eröffnung des Freibades "West"

In der Zeit des sportlichen Niederganges erlebte die Aegir-Familie die Erfüllung eines langgehegten Wunsches.

Am Freitag, dem 21. Juni 1968, 14 Jahre nach Abschluß des Pachtvertrages, wurde das Freibad West eröffnet. Die Beharrlichkeit, unsere Eigenleistungen mit Hacke und Schaufel und die zähen Verhandlungen des langjährigen Vorsitzenden Wilhelm Tschirner mit der Stadt Essen hatten zu diesem Ziel geführt. Allerdings konnte der Wunsch, ein vereinseigenes Freibad zu besitzen, nicht erfüllt werden.

Oberbürgermeister Wilhelm Nieswandt, der in einer Feierstunde vor mehreren tausend Bürgern das Freibad eröffnete, bekannte: "Ich freue mich darüber, heute hierzu stehen und festzustellen, dass ich mein Wort einlösen kann, das ich vor mehr als zwölf Jahren dem Schwimm-Club Aegir gegeben habe. Ein Teil der Bürger sei skeptisch eingestellt gewesen, weil man sich nicht habe vorstellen können, dass auf diesem ehemaligen Trümmergelände eine so schöne Erholungseinrichtung entstehen würde. Der starke Besuch heute nachmittag ist jedoch ein Beweis dafür, dass inzwischen alle Ressentiments beseitigt sind. Das neue Freibad West wurde dem Schwimm-Club Aegir gestern offiziell zur Wartung und Betreuung übergeben. Ich bin sicher, dass diese Anlage ein Schmuckstück bleiben wird. Dafür sorgt schon dieser Verein."

Mit einem bunten, sportlichen Programm, unter Beteiligung zahlreicher Essener Schwimmvereine, unterstützt durch das Schönebecker Jugendblasorchester, wurde diese Feierstunde gestaltet.

Die siebziger Jahre

Im Jahre 1973/74 begann der neu gewählte technische Leiter Heinz Rekittke mit dem Aufbau einer jungen Mannschaft. Es waren Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1961 bis 1966 die zum größten Teil noch heute die Wettkampfmannschaft bilden (Barbara Fox, Heike, Kirsten und Sinje Zimmermann, Sabine Fischer, Britta und Dörte Kolberg,Heike Otto, Andrea Vogel, Eva Wingendorf, Markus Fox, Frank Lippel, Dirk Philipp, Markus Buch, Klaus Denkmann, Dieter Nickel und Olaf Tschech). Die traditionellen Wettkämpfe auf Stadt- und Bezirksebene wurden 1974 noch von den Aktiven der älteren Jahrgänge bestritten, während die neue Mannschaft eiste Erfahrungen auf verschiedenen Nachwuchs-Schwimmfesten sammelte. Frank Lippel (Jahrgang 1964) erreichte 1975 bei einem solchen Nachwuchs-Schwimmfest in Witten über 100 m Rücken in 1:26,9 min. den Sieg in seiner Altersklasse. Diese Leistung empfahl ihn zur Teilnahme bei den Westdeutschen- und Deutschen Jahrgangsmeisterschaften.

Andre Haus (Jahrgang 1959) schwamm im gleichen Jahr mit 0:59,6 über 100 m Kraul unter der Minutengrenze. Heinz Küsters hatte dies neun Jahre zuvor erstmals in der Vereinsgeschichte erreicht. Heute, im Jahre 1983, steht der Vereinsrekord über 100 m Freistil auf 0:56,9 min und neun Aktive haben inzwischen die Minutengrenze unterboten.

Die stetige Aufbauarbeit auch unter Ausnutzung gewisser Vorrechte im Freibad West, sowie einer Übungsmöglichkeit in der Turnhalle an der Treitschkestraße zahlten sich aus. Im Jahre 1977 konnte erstmals bei den Wettbewerben zu den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften (DMS) eine Damenmannschaft gemeldet werden, der zehn Schwimmerinnen angehörten. Während des erfolgreichen Aufbaus der Wettkampfmannschaft, insbesondere einer geschlossenen Damenmannschaft, wurde Wasserball beim SC Aegir Essen zu einem Mauerblümchen.

Die Trainingsbedingungen für unsere Leistungsträger verbesserten sich noch einmal, als am 6. Dezember 1975 das Leistungszentrum in Essen-Rüttenscheid eröffnet wurde. Den Essener Schulen und Vereinen stand nun endlich eine trainingsgerechte 50 m-Bahn in der Halle zur Verfügung. Gleichzeitig wuchs aber auch unsere Verpflichtung durch nachweisbare gute Leistungen bei der Übungsstundenverteilung ein ausreichendes Trainingsangebot zu erhalten.

Im Jahre 1977 war es nach langer Zeit wieder einmal möglich, für alle vier Schwimmlagen auf den 100 m-Strecken eine 10-Bestenliste aufzustellen. Damit war, wie so oft in den vergangenen Jahrzehnten, nach Höhen und Tiefen, wieder eine schlagkräftige Mannschaft entstanden. Sehr erfreulich, dass sich diese Feststellung im besonderen Maße auf unsere Damen übertragen ließ. Sie waren bei Schwimmfesten und Clubkämpfen tonangebend.

Diese Mannschaft war unter ihrem Trainer, Heinz Rekittke, zusammengewachsen. Wenn gleich eine Person allein keine Aktivengruppe ausschließlich zusammenhalten kann, so gebührt ihm doch ein maßgeblicher Anteil am erfolgreichen Aufbau. Die Jugendlichen selbst taten ihr Teil dazu. Sie waren auch außerhalb der Übungsstunden aktiv. Ein sichtbarer Beweis für solche Gemeinschaftsarbeit war den Vereinsmitgliedern das Erscheinen einer Vereinszeitschrift im Jahre 1976.

Eine weitere Leistungssteigerung brachte uns, nachdem durch die Sparte Schwimmen im Stadtverband für Leibesübungen aufgestellten Verteilungsschlüssel, einen Zuwachs an Übungsstunden. So waren z. B. jeden Dienstag die Bäder in Borbeck, Rüttenscheid und das Friedrichsbad zu belegen.

Unsere Damen konnten sich trotz verschärfter Punktetabelle des DSV in den Jahren 1978/ 79 erheblich gegenüber den Vorjahren steigern. Barbara Fox gelang es laufend die Vereinsrekorde auf den verschiedenen Strecken zu verbessern, während ihr Bruder Markus den längst fälligen Vereinsrekord von 1956 über 100 m Brust mit 1:14,6 Min. auslöschen konnte. Diese Leistung, erzielt bei den Stadtmeisterschaften im Hauptbad, bedeutete den 4. Platz in Essen.

Im Jahre 1979 konnten wir im Lehrschwimmbecken Holsterhausen keine Übungsstunde erhalten, so dass wir unsere traditionelle Nicht-Schwimmer-Ausbildung stark reduzieren mußten. Die Herrenmannschaft verfehlte bei den DMS-Wettbewerben im gleichen Jahr nur knapp den Aufstieg in die Landesliga.

Bei den regelmäßig zum Ende eines Jahres stattfindenden Vereinsmeisterschaften gehen gut 50 Teilnehmer (Damen und Herren gemeinsam) an den Start. Dominierend waren hierbei in den letzten Jahren Barbara Fox (Titelträgerin in fünf aufeinanderfolgenden Jahren) und Frank Lippel (vierfacher Titelträger). Seit dem Jahre 1981 steht der SC Aegir in Essen auf dem schwimmsportlichen Sektor auf dem dritten Platz, nach SV Essen 06 und Polizei SV. Hierbei muß beachtet werden, dass die beiden vorgenannten Vereine zur Westdeutschen Spitzenklasse gehören und z. T. Kaderleute für die Nationalmannschaft stellen. Dieser dritte Platz ist u. a. auch auf die Eingliederung ehemaliger Aktiver des SV Borbeck zurückzuführen, die sich sportlich und kameradschaftlich ausgezeichnet eingeführt haben (Manfred Zey, Youssef Farghaly, Karin Jeusfeld, Jürgen Pfaff und Kirsten Kindsgrab). Eine zusätzliche Verstärkung bekamen wir durch Birgit Clemens vom PSV Essen.

Das Schwimmtraining findet an fünf Wochentagen in verschiedenen Bädern statt. Ohne bewährte und sachkundige Mitarbeiter im technischen Stab sind solche Aufgaben nicht mehr zu bewältigen. Gut 50 Aktive haben bei den Wettbewerben auf Stadt- und Bezirksebene die geforderten Pflichtzeiten ihres Jahrgangs erreicht und auf diese Weise Übungsstundenanteile gesammelt. Es steht zu hoffen, dass durch die gute Kameradschaft untereinander diese Gruppe ihrem Trainer auch in den nächsten Jahren noch erhalten bleibt.

Rückblick

Wir haben den Versuch unternomnen, 75 Jahre Vereinsgeschichte zusammenfassend darzustellen. Dabei waren wir auf unterschiedliche Quellen angewiesen. Private Unterlagen, alte Fotos und Urkunden, gesammelte Zeitungsausschnitte, mündliche Mitteilungen und z. T. Erinnerungen aus dem eigenen Erleben bildeten die Grundlage der Aufzeichnungen, die jedoch die Vereinsgeschichte nicht lückenlos wiedergeben können. Immer wieder sind Aufwärts- und Abwärtsbewegungen im sportlichen und organisatorischen Bereich zu erkennen. Die Vergangenheit zeigte, dass persönliche Kontakte engagierter Mitglieder, die Freundschaften der Aktiven und der richtige Umgangston untereinander der Nährboden erfolgreicher Arbeit war und ist. Freilich sind ohne Fleiß und Idealismus auch heute keine derartigen Leistungen zu erzielen, wie wir sie z. B. in den letzten 10 Jahren beobachten konnten. Entscheidend beeinflußt von wenigen, aber nach gemeinsamer Meinungsbildung im Team, getragen von vielen sind die letzten erfolgreichen Jahre bewältigt worden. Dies gilt uneingeschränkt für alle Bereiche des Vereinslebens.
Wir wünschen uns, dass die engagierten Mitglieder im SC Aegir Essen nicht rar werden und das Vereinsschiff die nächsten 25 Jahre gut überstehen wird.